Technische Infrastruktur
Telemedizinische Elemente sind ein zentraler Bestandteil von BEPPO.
Damit diese zuverlässig funktionieren, sind bestimmte technische Rahmenbedingungen erforderlich.
Auf dieser Seite werden die eingesetzten technischen Lösungen sowie die Anforderungen an Klinikstandorte beschrieben.
Telemedizin
Ein wesentlicher Bestandteil von BEPPO ist die telemedizinische Bewegungstherapie für Phasen, in denen sich die Kinder und Jugendlichen zu Hause aufhalten.
Über gesicherte Online-Verbindung auf der BEPPO-Homepage können:
- Bewegungstherapieeinheiten per Video durchgeführt werden,
- Kontakte zwischen Therapeut*innen und Familien aufrechterhalten bleiben,
- Therapieinhalte kontinuierlich begleitet werden.
Die Telemedizin ermöglicht:
- eine lückenlose Versorgung trotz wechselnder Aufenthaltsorte,
- flexible Anpassung an Therapiephasen und Belastbarkeit,
- und eine Reduktion unnötiger Wege für Familien.
Optional ergänzend können Chat- oder Nachrichtenfunktionen zur kurzen Abstimmung genutzt werden, ohne den persönlichen Kontakt zu ersetzen.
Anforderung an Klinikstandorte
Die Anforderungen an teilnehmende Klinikstandorte sind klar definiert und praxisnah gestaltet.
Vorausgesetzt werden:
- die Möglichkeit zur Nutzung geeigneter Räume für Bewegungstherapie,
- Zugang zu grundlegender technischer Ausstattung,
- sowie die Bereitschaft zur Integration telemedizinischer Elemente.
Zusätzliche bauliche oder strukturelle Umbaumaßnahmen sind nicht erforderlich.
BEPPO ist so konzipiert, dass es an kinderonkologischen Zentren mit bestehender Versorgungsstruktur umgesetzt werden kann.
Geräte & Software
Für die Umsetzung von BEPPO werden keine speziellen medizinischen Geräte oder komplexen IT-Systeme vorausgesetzt.
Erforderlich sind:
- handelsübliche Endgeräte (z. B. Tablet, Laptop oder PC),
- eine stabile Internetverbindung,
- und die sicher Verbindung auf der BEPPO-Homepage.
Für die Bewegungstherapie zu Hause erhalten die Familien einfache Trainingsmaterialien, die gezielt für die Übungen genutzt werden können.
Terminmodul
Zur Koordination der Bewegungstherapie ist eine strukturierte Terminorganisation vorgesehen.
Diese unterstützt sowohl die Präsenztermine in der Klinik als auch die telemedizinischen Einheiten.
Das Terminmodul dient:
- der Planung und Übersicht geplanter Einheiten,
- der Abstimmung zwischen Therapeut*innen, Familien und Studienkoordination,
- sowie der Vermeidung von Doppelstrukturen.
Die Terminvergabe orientiert sich an:
- der individuellen Therapiephase,
- der Verfügbarkeit der Familien,
- und den klinischen Abläufen am jeweiligen Standort.